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NRW.integrativ

Auszubildende, Arbeits- und Fachkräfte für Unternehmen

NRW.integrativ hilft den Fachkräftemangel zu bewältigen. Dies geschieht, indem das KIM-Case Management die Regelstrukturen flankiert und Menschen mit Einwanderungsgeschichte bei ihrem Prozess in Richtung Ausbildungs- und Arbeitsmarkt begleitet. 

Ziele und Partner:innen von NRW.integrativ

Die Initiative NRW.integrativ ist als arbeitsmarktorientierte Weiterentwicklung des Kommunalen Integrationsmanagements (KIM) konzipiert. Sie knüpft an den lebensweltorientierten KIM-Ansatz an und vertieft ihn mit Blick auf Integration in Qualifizierung und Beschäftigung. Ziel ist, (neu)eingewanderte und geflüchtete Menschen systematisch beim Übergang in und während Ausbildung und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu begleiten. Die Zielgruppen sind insbesondere Geduldete und Gestattete, Geflüchtete ohne Bezug von Leistungen nach dem SGB II, internationale Arbeits- und Fachkräfte sowie Auszubildende und Studierende mit Fluchterfahrung.

Unternehmen werden im Sinne eines Public Private-Ansatzes aktiv in die Arbeitsmarktintegration eingebunden. Die Zusammenarbeit erfolgt auf kommunaler Ebene insbesondere mit Jobcentern, der Bundesagentur für Arbeit, Ausländerbehörden, dem Kommunalen Integrationsmanagement sowie weiteren kommunalen und zivilgesellschaftlichen Akteur:innen wie der Freien Wohlfahrtspflege, Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern und Hochschulen. Auf Landesebene hat das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen die Federführung.

Wer macht mit?

Seit seinem operativen Start im Herbst 2024 mit zehn Kommunen, erfährt die Initiative einen Zulauf und verzeichnet eineinhalb Jahre später bereits 48 der 54 Gebietskörperschaften NRWs. Aus den teilnehmenden Kreisen und kreisfreien Städten liegen bereits vielfältige Best Practice-Erfahrungen vor; Hunderte von erfolgreichen Übergängen in Ausbildung und Arbeit lagen nach kurzer Zeit vor. Die Initiative leistet damit einen konkreten Beitrag zur Fachkräftegewinnung in Nordrhein-Westfalen.

NRW.integrativ handelt, wie KIM, rechtskreisübergreifend über Systemgrenzen hinweg. Als zentrale Wirkungen von NRW.integrativ zeigen sich eine verbesserte Passgenauigkeit zwischen Qualifikation und Beschäftigung, der Abbau von Sprach- und Anerkennungshürden, die Stabilisierung von Ausbildungs- und Beschäftigungsverhältnissen sowie eine spürbare Entlastung der Unternehmen. Zudem trägt die Initiative zur Reduzierung von Abbrüchen und zu einer nachhaltigeren Integration in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung bei.

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